
Der Einfluss der EU auf die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft in den Mitgliedstaaten nimmt immer mehr zu. Rund 80 Prozent der nationalen Gesetze werden mittlerweile direkt oder indirekt durch die Rechtsetzung aus Brüssel veranlasst. Darüber hinaus wirkt die EU durch Gebäuderichtlinien, durch Antidiskriminierungsvorschriften in der Wohnungsbelegung usw. unmittelbar auf den Wohnungssektor ein, ohne dass hierfür eine ausdrückliche EU-Kompetenz besteht.
Der GdW hat daher seine Interessenvertretung auch in Richtung Europa ausgedehnt, wo er ein eigenes Büro in Brüssel unterhält. Aufgabe des Brüsseler Büros ist es, frühzeitig Informationen vor Ort aufzunehmen, sie verbandspolitisch zu transportieren, Stellungnahmen gegenüber der Kommission und dem Europäischen Parlament und seinen Ausschüssen abzugeben und in die nationale Politik zurückzukoppeln.
Programm und Prioritäten der dänischen EU-Ratspräsidentschaft im ersten Halbjahr 2012
Kommission verabschiedet Vorschläge für neue Strukturfondsverordnung
Entwurf für eine neue Freistellungsverordnung (Monti-Kroes)
Legislativvorschlag der EU-Kommission für eine Richtlinie zur Energieeffizienz
Energiefazilität aus Mitteln des Konjunkturprogramms aufgelegt
Kommission legt Richtlinienvorschlag über Wohnimmobilienkreditverträge vor
Kommission veröffentlicht am 8. März 2011 ihren bereits lang erwarteten Energieeffizienzplan
Europäischer Rat lehnt verpflichtendes europäisches Energieeffizienzziel ab
Ungarische Ratspräsidentschaft stellt Arbeitsplan vor