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Genossenschaften

Wohnungsbaugenossenschaften gibt es seit dem 19. Jahrhundert. Die ersten wurden gegründet, um ihren Mitgliedern das Leben in gesunden, gut ausgestatteten Wohnungen zu ermöglichen und sie vor Ausbeutung zu schützen. Mitbestimmung und Solidarität sind bis heute wichtige Grundsätze geblieben: Die Genossenschaftsmitglieder haben ein weitgehendes Mitwirkungsrecht und können sicher sein, dass sich die Genossenschaft nicht an den Interessen fremder Kapitalgeber orientiert, sondern ausschließlich an denen der Mitglieder. Die rund 2000 Wohnungsgenossenschaften in Deutschland haben ca. 2,2 Millionen Wohnungen im Bestand.

Weitere Informationen finden Sie auf www.wohn-eg.de

Viele Wohnungsgenossenschaften haben sich in einer Marketinginitaive der Wohnungsgenossenschaften zusammengeschlossen, um gemeinsam das Wohnen bei Genossenschaften bekannter zu machen.

Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat das Jahr 2012 zum Internationalen Jahr der Genossenschaften erklärt, um die internationale Gemeinschaft daran zu erinnern, dass Genossenschaften es möglich machen, zugleich nachhaltig zu wirtschaften und sozial verantwortlich zu handeln.

Die Wohnungsgenossenschaften im GdW beteiligen sich mit vielen Aktionen vor Ort und mit zentralen Veranstaltungen, u.a. mit der Bundeskanzlerin am Internationalen Jahr der Genossenschaften.

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Seit über 100 Jahren setzen Genossenschaften erfolgreich auf die Grundprinzipien: Selbsthilfe, Selbstverwaltung und Selbstverantwortung. Ihre Unternehmensziele sind nicht auf Gewinnmaximierung ausgerichtet. In Deutschland ist jeder vierte Bürger Mitglied einer Genossenschaft. Rund 5 Mio. Menschen leben in Wohnungen der 2.000 Wohnungsgenossenschaften. Die Rechtsform der Genossenschaft eignet sich auch für Wohnkonzepte in denen sich die Bewohner selbst verwiklichen. Auf unseren Seiten www.wohnungsgenossenschaften-gruenden.de finden Sie ausführliche Informationen, was es mit den Wohn-eGs auf sich hat und wie sie funktionieren. Wir bieten Ihnen zusätzlich eine Vielzahl von fertigen Musterformularen sowie Checklisten, die Ihnen helfen sollen, eine Wohnungsgenossenschaft selber zu gründen.

Genossenschaften stellen einen Mittelweg zwischen Eigentum und Miete dar. Einerseits sind die Mitglieder Miteigentümer der Genossenschaft und genießen deshalb eine größere Sicherheit als Mieter. Andererseits sind sie flexibler als Wohnungseigentümer, da sie den Mietvertrag (bei Genossenschaften heißt er Nutzungsvertrag) ganz normal kündigen können.

Mal ehrlich: Sind Genossenschaften nicht etwas altmodisch?

Das könnte man vermuten, weil manche Genossenschaften aufgrund ihrer Tradition einen altertümlichen Namen tragen. Doch der Eindruck täuscht: Genossenschaften sind durch ihre Ausrichtung auf das Wohl der Mitglieder ausgesprochen modern. Wohnungen sind für sie eben kein Spekulationsobjekt, sondern viel mehr: nämlich ein Zuhause.

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