
Die nur begrenzte Verfügbarkeit nicht erneuerbarer Energieträger und die Unwägbarkeit, wann erneuerbare Energien als Ersatz im erforderlichen Umfang technisch erschlossen und wirtschaftlich genutzt werden können, zwingt – gerade vor dem Hintergrund weltweit steigender Energienachfrage – zu weiteren und verstärkten Anstrengungen, die Energieeffizienz zu steigern. Gleichzeitig muss die im Weltmaßstab nach wie vor zunehmende Belastung unserer Umwelt durch CO2-Emissionen nachhaltig zurückgeführt und dem Klimaschutz höchste Priorität eingeräumt werden. Jeder ist damit aufgefordert, im eigenen Einfluss- und Verantwortungsbereich Energie effizient einzusetzen.
Auf die Beheizung und Warmwasserbereitung von Wohngebäuden entfallen rund 24% des Endenergieverbrauchs der Bundesrepublik und ca. 15% der CO2-Emissionen. Jeweils ein Drittel davon entfällt auf den vermieteten Geschosswohnungsbau, also rund 8% des Endenergieverbrauchs und ca. 5% der CO2-Emissionen. Die vom GdW und seinen Regionalverbänden vertretenen Wohnungs- und Immobilienunternehmen haben seit 1990 erhebliche Teile ihrer Bestände sozialverträglich energetisch modernisiert und die CO2-Emissionen um 35% gemindert. Dies ist ein wichtiger Erfolg und ein Beitrag der Branche zur Energieversorgungssicherheit in Deutschland und zum Klimaschutz. Es ist gleichzeitig Ansporn, auf der Grundlage des bereits Erreichten die Effizienz des Energieeinsatzes weiter zu verbessern. "Gut und sicher wohnen" bedeutet in diesem Zusammenhang für die im GdW zusammengeschlossenen Wohnungs- und Immobilienunternehmen: Die Energieversorgung der Wohnungen muss auch in Zukunft zu tragbaren Kosten gewährleistet werden.
Die weitere Steigerung der Energieeffizienz im Gebäudebestand der Wohnungsunternehmen wird maßgeblich durch folgende Faktoren bestimmt: