
Durch steigende Energiepreise ist bereits vor Jahrzehnten der Energieverbrauch für die Beheizung und die Warmwasserbereitung der Wohnungen in die Aufmerksamkeit der Wohnungsunternehmen geraten. Seit der ersten Ölpreiskrise haben die Wohnungsunternehmen den Energieverbrauch in ihren Wohnungsbeständen mittels Energiesparmaßnahmen reduziert. Sie haben dabei in hohem Maße die Energiesparförderprogramme genutzt. Die neuesten Technologien werden meist in Modellprojekten von Wohnungsunternehmen erprobt.
Von 1990 bis 2009 wurden bei den GdW-Unternehmen 32 % der Wohnungen energetisch umfassend modernisiert und weitere 27% energetisch teilmodernisiert. 7% der bewirtschafteten Wohnungen wurden nach 1990 errichtet. Für die GdW-Unternehmen ergibt sich aus der bottom-up-Statistik für das Jahr 2009 ein gradtagsbereinigter mittlerer Energieverbrauch für Heizung und Warmwasser für alle Gebäude von 143 kWh/(m²a) und CO2-Emissionen von etwas über 2 Tonnen pro Wohneinheit und Jahr. Seit 1990 konnten durch Energieträgerumstellung, energetische Sanierung und sparsamen Energieverbrauch in den heute durch GdW-Unternehmen bewirtschafteten Beständen ca. 35% CO2-Minderung erzielt werden.
In einer beispiellosen Aktion haben sich über 76 Verbände und Institutionen zu einem "Pakt für Klimaschutz" zusammengeschlossen. Darin fordern Sie die Bundesregierung zu einem klaren politischen Bekenntnis zur weiteren Förderung des energieeffizienten Bauen und Sanierens und zu einer Verstetigung der Mittelausstattung auf.
Den Paktaufruf und alle mitwirkenden Verbände finden Sie hier zum Download.