Energie und Klimaschutz

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Die Studie "Die soziale Dimension des Klimaschutzes und der Energieeffizienz im Kontext von Bau- und Wohnungswirtschaft" wurde im Auftrag des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen vom Forschungsinstitut für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung (FAW/n) unter Leitung von Prof. Franz Josef Radermacher erstellt.

Kernpunkt der Studie ist die Frage der sozialen Balance, behandelt werden die Rahmenbedingungen und deren mögliche Folgen auf z.B. Segregationsprozesse.

KilimaschutzstudieAus Sicht der Forscher ist das gegenwärtige Zusammenspiel der Rahmenbedingungen sachlich nicht zufriedenstellend und politisch nicht zielführend. Umweltschutz sollte so organisiert werden, dass die soziale Balance bei den Menschen mindestens das bisherige Niveau hält oder sogar besser wird. Werde das nicht erreicht, bedeute dies, dass die Umwelt zu Lasten der schwächsten Mitglieder einer Gesellschaft geschützt werde. Da das Leben einkommensschwacher Haushalte zwangsläufig von stark kurzfristigem Denken geprägt ist, sei anzunehmen, dass einkommensschwache Haushalte kaum die Möglichkeit haben, eine Sanierung, die auch nur teilweise auf die Miete umgelegt wird, mitzutragen. Sie wählen ihre Wohnung nach der Kaltmiete aus, da sie die monatlichen Fixkosten darstellt. Dadurch steigt die Nachfrage nach unsaniertem Wohnraum, und mit ihr die Gefahr einer zunehmenden Segregation. Denn Haushalte mit höheren Einkommen, aber auch Ökovorbilder, ziehen eher in den sanierten Bestand.

pdfDie gesamte Studie kann hier heruntergeladen werden

Energie & Klimaschutz - Themen

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Ingrid Vogler

Ingrid Vogler

Tel.: 030 82403-176

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