
Das Projekt "Energieeffizienz mit städtebaulicher Breitenwirkung“ hat aufbauend auf den Erfahrungen bereits abgeschlossener Projekte allgemeingültige Lösungsansätze für eine breitenwirksame Anwendung energieeffizienter Sanierungen erarbeitet.
Es zeigt die Kosten für hocheffiziente Gebäudesanierung auf und erläutert Grundlagen zur Wirtschaftlichkeit und Investitionsentscheidung unter dem Blickwinkel der Wohnungswirtschaft. Wichtige Ankerpunkte in der Wirtschaftlichkeitsdiskussion sind die Portfoliobetrachtung von Beständen, verschiedene Marktsituationen, Cashflow Orientierung, Verwendung des VoFi zur Einbeziehung der zeitlichen Struktur und die Tatsache, dass in den meisten Sanierungsfällen die technische Lebensdauer der Gebäude bzw. Bauteile noch nicht erreicht ist.
Die Forscher kommen zu dem Schluss, dass hocheffiziente Energiestandards bei der Modernisierung unter Einsatz von Passivhauskomponenten bei Berücksichtigung von Fördermitteln wirtschaftlich umsetzbar sein können und sich daraus auch langfristig ökonomische Vorteile ergeben können, dies aber nicht mit allen Gebäuden und auf allen Märkten erreichbar ist. Es ist empirisch noch nicht eindeutig identifiziert, wie viele Gebäude in den Beständen der Wohnungsunternehmen die grundsätzliche Eignung für eine hocheffiziente energetische Modernisierung besitzen.
Das Projekt wurde von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gefördert und von Dr. Burkhard Schulze Darup, Nürnberg (Technik / Kosten) und Dipl.-Ökonom Michael Neitzel, InWIS GmbH, Bochum (Wirtschaftlichkeit) bearbeitet. Projektträger war der GdW.
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