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Berlin – Mehr Strategie und weniger Wahlkampfgetöse – so die Forderung des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen anlässlich seiner Jahrespressekonferenz in Berlin. "Die vom GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen vertretene Wohnungs- und Immobilienwirtschaft zieht eine positive Bilanz des Jahres 2012 und blickt bisher insgesamt positiv auf das Jahr 2013", erklärte Axel Gedaschko, Präsident des GdW. Die rund 3.000 im GdW und seinen Regionalverbänden organisierten Wohnungsunternehmen repräsentieren ein Drittel des Mietwohnungsmarktes in Deutschland. Bei ihnen sinkt die Leerstandsquote, die Betriebskosten steigen unterdurchschnittlich, die Zahl der barrierearmen bzw. -freien Wohnungen steigt erheblich, die Energieverbräuche sinken und die Investitionen sind stabil. Dennoch warnte Gedaschko davor, mit Schnellschüssen und unverhältnismäßigen Regulierungsmaßnahmen drastisch in den Wohnungsmarkt einzugreifen. "Unsere Zahlen zeigen es ganz klar: Regulierende Eingriffe wie Mietpreisbremsen und stetig steigende Anforderungen an die Energiestandards der Gebäude führen dazu, dass der Neubau nicht in dem Maße in Schwung kommt, wie er besonders in den Ballungsgebieten gebraucht wird", so Gedaschko. Auch Investitionen in die Modernisierung werden so gebremst.
Berlin – Angesichts der anhaltend schwierigen Situation für Studenten, an Hochschulstandorten bezahlbaren Wohnraum zu finden, hat Bundesbauminister Peter Ramsauer heute Vertreter der Länder, der Kommunen, der Wohnungswirtschaft sowie des Studentenwerkes zum zweiten "Runden Tisch" in die Hauptstadt eingeladen. Der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen nahm dabei für die Wohnungswirtschaft teil. "Da die regionalen Wohnungsmarktengpässe insbesondere in Ballungsräumen derzeit weiter zunehmen, muss bezahlbarer Wohnraum für alle Bevölkerungs- und Einkommensgruppen – auch für Studierende – gesichert werden", erklärte GdW-Geschäftsführer Dr. Christian Lieberknecht. Rund 65 % der Studierenden in Deutschland wohnen zu marktüblichen Mieten am freien Wohnungsmarkt.
Sehr geehrte Damen und Herren,
Wohnungsnot? Wohnungsneubau? Mietpreisbremsen? Energiewende? Nicht nur im Bundestagswahljahr steht die Wohnungswirtschaft vor großen Herausforderungen. Im Spannungsfeld von Investitionswillen und Regulierungswut investieren die Unternehmen in bezahlbaren Wohnraum, barrierearme und energieeffiziente Modernisierung, Neubau und die Sicherung der Wohnquartiere. Aber wie ist die Lage auf dem Wohnungsmarkt wirklich? Und welche politischen Entscheidungen fördern oder behindern die Bereitstellung von bezahlbarem Wohnraum?
Berlin – GdW-Präsident Axel Gedaschko kam gestern Abend zu Gesprächen mit SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück und dem Fraktionsvorsitzenden der SPD, Dr. Frank-Walter Steinmeier, zusammen. Im Mittelpunkt der beiden Treffen stand die aktuelle Diskussion rund um das Wohnen in Deutschland, die sich auch in einem zentralen Teil des SPD-Programms zur Bundestagwahl wiederfindet.
Berlin – "Will ein Mieter eine eigene Satellitenanlage anbringen, muss der Vermieter immer im Einzelfall prüfen, ob er einer Montage ausnahmsweise zustimmen muss", so Axel Gedaschko, Präsident des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, zum Beschluss des Bundesverfassungsgerichtes zum Verbot von 'Satellitenschüsseln'. "Vermieter stellen meist einen zentralen Kabelanschluss zur Verfügung, weil Parabolantennen aus optischen Gründen abgelehnt werden. Dabei muss aber die Erhaltung des Zustands des Wohnhauses immer abgewogen werden mit dem Interesse des Mieters, zugängliche Informationsquellen zu nutzen", so der GdW-Chef. Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes präzisiert nun genaue Vorgaben für eine Abwägung im Einzelfall und schafft damit Rechtssicherheit für Vermieter und Mieter.