Berlin – "Die im GdW und seinen Mitgliedsverbänden organisierten Wohnungsgenossenschaften haben in den vergangenen zehn Jahren rund 40 Milliarden Euro investiert. Die Gesamtinvestitionen stiegen im Krisenjahr 2008 sogar noch einmal um 3 Prozent an", erklärte Lutz Freitag anlässlich des 15. Internationalen Genossenschaftstages der Vereinten Nationen am 4. Juli 2009. Der weit überwiegende Teil der Investitionen fließe in die Bestandserhaltung und Modernisierung der Wohngebäude.
"Gutes und sicheres Wohnen gewinnt gerade in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit enorm an Bedeutung", erläuterte Freitag. Mit ihren über 2,2 Millionen Wohnungen - immerhin rund zehn Prozent des Mietwohnungsangebots – sichern die Wohnungsgenossenschaften im GdW für mehr als fünf Millionen Menschen bezahlbares und sicheres Wohnen; sie entwickeln Städte und Quartiere.
Das Konzept des genossenschaftlichen Wohnens basiert auf Gemeinschaftseigentum, das nachhaltig und generationsübergreifend bewirtschaftet wird. Genossenschaften sind demokratisch strukturiert; denn ihre Mitglieder haben entscheidenden Einfluss auf die Unternehmenspolitik. Wohnungsgenossenschaften sind eine Wohnform mit Zukunft. Ihr Zweck ist die Förderung der wirtschaftlichen Interessen ihrer Mitglieder. Sie handeln sozialverantwortlich, repräsentieren bürgerschaftliches Engagement und rationale Betriebswirtschaft. Dabei bieten sie ihren Mitgliedern weit mehr, als nur ein Dach über dem Kopf. Ihr Angebot umfasst zahlreiche Dienstleistungen rund um die Immobilie – wie Betreutes Wohnen für ältere und behinderte Bewohner, Nachbarschaftstreffs, Einkaufshilfen, Mitgliederfeste, besondere Wohnungsangebote für junge Mitglieder und Familien etc. So steigern sie die Wohn- und Lebensqualität und sorgen für sozial stabile Nachbarschaften.