Berlin –Rund 62 Prozent der vom GdW vertretenen Wohnungsunternehmen bewerten ihre aktuelle Geschäftslage positiv. Rund 35 Prozent der Unternehmen sehen ihre Geschäftslage als "befriedigend" an. Mit rund 72 Prozent rechnet der überwiegende Teil der Unternehmen auch künftig mit einer gleichbleibenden Entwicklung der Geschäftslage. Allerdings erwarten rund 14,6 Prozent eine ungünstigere Geschäftslage. Das sind deutlich mehr Unternehmen, als im Vorjahr. Damals befürchteten nur 10,5 Prozent der Wohnungsunternehmen eine Verschlechterung der Geschäftslage.
Das geht aus der aktuellen Jahresstatistik des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen hervor. Weitere Ergebnisse – u. a. zu Investitionen, Miet- und Betriebskostenentwicklung, Mietschulden und Energieverbrauch – werden auf der diesjährigen Jahrespressekonferenz am 23. Juni 2009 um 10:30 Uhr im Haus der Bundespressekonferenz in Berlin präsentiert.
"Diese Zahlen belegen: Die Wohnungswirtschaft zeigt Stabilität gerade auch in Zeiten der Finanz- und Wirtschaftskrise", erklärte GdW-Präsident Freitag. Die von mehr Wohnungsunternehmen zu befürchtete schlechtere Geschäftslage in der Zukunft weise jedoch darauf hin, dass bei einer länger andauernden und sich verstärkenden Krise auch die Wohnungsunternehmen die steigende Arbeitslosigkeit und eine größere Zahl von Transfereinkommensbeziehern unter ihren Mietern zu spüren bekommen werden.
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