Berlin – "Die neue, bundeseinheitliche Kehr- und Überprüfungsordnung, die zum 1.1.2010 in Kraft tritt, wird in einigen Bundesländern zwar zu Verbilligungen, in anderen aber wiederum zu einem Preisanstieg bei den Leistungen der Schornsteinfeger führen", erklärte Lutz Freitag anlässlich der heutigen Beratungen zur Beschlussfassung der Kehr- und Überprüfungsordnung im Bundesrat.
Der GdW bedauert außerordentlich, dass die Vorschläge der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft nicht berücksichtigt wurden. Es sei zwar zu begrüßen, dass durch die geplante Vereinheitlichung des Leistungsbildes von Schornsteinfegern eine größere Transparenz entstehe, es dürfe jedoch nicht außer acht gelassen werden, dass dies nicht für alle Endkunden von Vorteil sei.
Die Politik sei aufgerufen, die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft dringend in die Beratungen zur Weiterentwicklung der in der Novellierung der Kehr- und Überprüfungsordnung angesetzten Gebührengrundlagen zu beteiligen. Es müsse bedacht werden, dass letztlich auch der Mieter über die Betriebskosten höhere Schornsteinfegergebühren mittragen müsse.