Berlin – Der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen hat heute in Berlin seine politischen Positionen und Forderungen zur Bundestagswahl 2009 veröffentlicht. "Gerade in der aktuellen wirtschaftlichen Situation benötigt die Branche nicht nur verlässliche Rahmenbedingungen sondern sie erwartet von der Politik auch konkretes Handeln", betonte Lutz Freitag, Präsident des GdW. Nur so könnten die Wohnungsunternehmen den im internationalen Vergleich qualitativ hochwertigen Wohnstandard in Deutschland bewahren, die Gebäude nachhaltig bewirtschaften, bezahlbares Wohnen sichern, dauerhafte Beschäftigungseffekte bewirken sowie funktionierende Nachbarschaften stabilisieren oder wieder herstellen.
Besonders in Zeiten der Wirtschafts- und Finanzkrise sei es unbedingt notwendig, dass die umfangreichen Investitionen der Wohnungs- und Immobilienbranche - allein bei den GdW-Unternehmen rund 10 Mrd. Euro pro Jahr - aufrecht erhalten werden und nicht an Finanzierungsproblemen scheitern. Denn die Investitionen hätten direkte Auswirkungen auf die lokalen Märkte und unterstützten damit auch das Konjunkturprogramm der Bundesregierung.
Einige zentrale Forderungen in Kürze:
- Inkrafttreten der Energieeinsparverordnung (EnEV 2009) verschieben
- Geltendes Mietrecht den Klimaschutzzielen anpassen
- Stadtumbau Ost ab 2010 weiterführen und Altschuldenfrage lösen
- Stadtumbau West umfassend evaluieren sowie zielgenau und flexibel gestaltet weiterführen
- Bewährte Konzepte des betreuten Wohnens nicht durch neue Regulierungen gefährden
- Zinsschrankenregelung abschaffen
Weitere Positionen und Forderungen finden Sie hier in der Kurzfassung des Positionspapiers. Die komplette Version des Positionspapiers mit detaillierten Informationen und Erläuterungen erhalten Sie unter
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