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Aktuelle Seite: Home / PresseCenter / Pressearchiv / 2010 / Wohnungsgenossenschaften sind Partner für Mitglieder, Städte und Quartiere - Bundesarbeitsgemeinschaft der Wohnungsgenossenschaften des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen zu Gast in Lünen

Berlin – "Die im GdW und seinen Mitgliedsverbänden organisierten Wohnungsgenossenschaften haben in den vergangenen zehn Jahren rund 36 Milliarden Euro investiert. Die Gesamtinvestitionen stiegen im Jahr 2009 noch einmal um 1 Prozent an", erklärte Lutz Freitag anlässlich eines Treffens der Bundesarbeitsgemeinschaft der Wohnungsgenossenschaften des GdW in Lünen. Der weit überwiegende Teil der Investitionen fließe in die Bestandserhaltung und Modernisierung der Wohngebäude, so der GdW. "Gutes und sicheres Wohnen gewinnt gerade in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit enorm an Bedeutung", erläuterte Freitag. Mit ihren über 2,2 Millionen Wohnungen - immerhin fast zehn Prozent des Mietwohnungsangebots – sichern die Wohnungsgenossenschaften im GdW für mehr als fünf Millionen Menschen in Deutschland bezahlbares und sicheres Wohnen; sie entwickeln Städte und Quartiere.

 

Das Konzept des genossenschaftlichen Wohnens basiert auf Gemeinschaftseigentum, das nachhaltig und generationsübergreifend bewirtschaftet wird. Genossenschaften sind demokratisch strukturiert. Ihre Mitglieder haben entscheidenden Einfluss auf die Unternehmenspolitik, denn sie sind Eigentümer und Nutzer zugleich.  Wohnungsgenossenschaften sind eine Wohnform mit Zukunft. Ihr Zweck ist die Förderung der wirtschaftlichen Interessen ihrer Mitglieder. Sie handeln sozialverantwortlich, repräsentieren bürgerschaftliches Engagement und rationale Betriebswirtschaft. Dabei bieten sie ihren Mitgliedern weit mehr, als nur ein Dach über dem Kopf. Sie bieten attraktives Wohnen in Gemeinschaft mit gutem Service– und das zu bezahlbaren Preisen. Ihr Angebot umfasst  zahlreiche Dienstleistungen rund um die Immobilie – wie Betreutes Wohnen für ältere und Bewohner mit Behinderung, Nachbarschaftstreffs, Einkaufshilfen, Mitgliederfeste, besondere Wohnungsangebote für junge Mitglieder und Familien etc. So steigern sie die Wohn- und Lebensqualität und sorgen für sozial stabile Nachbarschaften. Wohnungsgenossenschaften leisten gerade in der heutigen Zeit einen wichtigen Beitrag zur sozialen Wohnraumversorgung und zur Stabilisierung unseres Gemeinwesens.

Wohnungsgenossenschaften sind Partner der Städte und stark engagiert bei der Quartiersentwicklung. Auch wenn die Mittel für die Städtebauförderung nun wieder von 305 Mio. Euro auf 455 Mio. Euro erhöht werden sollen - so reicht dies bei weitem nicht aus, um den Bedarf zu decken", erklärte GdW-Präsident Freitag auf der Arbeitstagung. Auch die Bestrebungen, das Programm Soziale Stadt auf rein investive Maßnahmen zu beschränken, hätte stark negative Folgen auf die Entwicklung der Stadtquartiere. "Viele erfolgreiche Projekte müssen dann eingestellt werden", so Freitag. Dies hätte auch Folgen für Wohnungsgenossenschaften.

Bundesarbeitsgemeinschaft tagt zu Kommunikation und Ehrenamt 

In ihrer Arbeitstagung hatten sich die Mitglieder der Bundesarbeitsgemeinschaft der Wohnungsgenossenschaften dazu verständigt, wie die genossenschaftliche Idee durch Transparenz und zeitgemäße Kommunikation mit ihren Mitgliedern und durch ihre Einbeziehung in konkreten Projekten und Kooperationen zum Wohle der Genossenschaft umgesetzt werden kann. Auch gelte es, das Engagement der Mitglieder sowie das Ehrenamt in der Genossenschaft zur Bewältigung der zahlreichen Aufgaben - insbesondere beim Ausbau der Dienstleistungen und im Rahmen der Nachbarschaftshilfe - noch mehr zu nutzen, weiter zu stärken und zu befördern.

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