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PresseCenter / Pressearchiv / PresseCenter / Pressearchiv / Pressearchiv 2011 / Bundeshaushalt: BSI begrüßt Beschlüsse zur Städtebauförderung
  • 2012 erneut 455 Millionen Euro für den Städtebau
  • Aber: Keine weiteren Mittel für altersgerechten Umbau

Berlin –  Die in der Haushaltsbereinigungssitzung des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages beschlossene Aufstockung der Städtebauförderung um 45 Millionen Euro ist ein positives Signal für die Städte und die Wohnungswirtschaft in Deutschland", erklärte Axel Gedaschko, Vorsitzender der Bundesvereinigung Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft (BSI) und Präsident des GdW.

Damit stelle der Bund 2012 – wie im laufenden Jahr – immerhin wieder 455 Millionen Euro zur Verfügung.

Im Vorfeld der Bereinigungssitzung hatte die deutsche Wohnungswirtschaft mit der Kampagne "Wie wollen Wähler wohnen" auf die Notwendigkeit aufmerksam gemacht, mehr Mittel für den Städtebau und die energetische Sanierung zur Rettung starker Städte in Deutschland zur Verfügung zu stellen. Der jetzt vorgesehene Betrag sei ein Schritt in die richtige Richtung, dennoch liege die Summe weiter deutlich unter dem eigentlich notwendigen Niveau von mindestens 535 Mio. Euro – diese Summe wurde 2010 zur Verfügung gestellt. "Jetzt kommt es darauf an, dass diese Echternacher Springprozession – zwei Schritte zurück und einen vor – nicht im nächsten Jahr von Neuem beginnt, sondern wie von Bauminister Ramsauer angekündigt, der Haushaltsentwurf für 2013 gleich mit einer akzeptablen Ausstattung des Programms startet", so Gedaschko. Eine bittere Pille für die Wohnungswirtschaft sei jedoch, dass ausschließlich beim Programm Soziale Stadt keine Möglichkeit besteht, Städtebaumittel zugunsten dieses Programms umzuverteilen.

Scharfe Kritik übte der BSI-Vorsitzende an der Tatsache, dass für das Programm "Altersgerecht Umbauen" keinerlei neue Mittel mehr zur Verfügung stehen. Angesichts der großen Aufgabe, den Wohnungsbestand an die zukünftigen Herausforderungen der Gesellschaft anzupassen, sei dies vollkommen unverständlich. Bis 2020 werde im Zuge der demografischen Entwicklung der Bedarf an altersgerechten Wohnungen auf etwa drei Millionen steigen.

Angesichts der großen Herausforderungen im Bereich der energetischen Sanierung forderte der BSI-Vorsitzende den Vermittlungsausschuss auf, sich bei seiner nächsten Beratung auf ein Gesetz zur steuerlichen Förderung von energetischen Sanierungsmaßnahmen an Wohngebäuden zu einigen. "Die geplante steuerliche Förderung ist eine wichtige Ergänzung zu den bisher bestehenden Fördermaßnahmen der KfW ", erklärte Gedaschko. Die steuerliche Förderung energetischer Sanierungsmaßnahmen komme vor allem Eigennutzern und kleineren Vermietern zugute, die bisher weniger die Chance hatten, von den Fördermaßnahmen zu energetischen Sanierung zu profitieren.

Die Bundesvereinigung Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft vertritt bundesweit und auf europäischer Ebene die Interessen von sieben immobilienwirtschaftlichen Spitzenverbänden. BFW, GdW, IVD, DDIV und BVI bewirtschaften rund 12 Mio. Wohneinheiten und verwalten weitere rund 250.000 Gewerbeeinheiten. Der vdp steht für 63 Prozent der gewerblichen und 26 Prozent der Wohnimmobilien-Finanzierung, der VGF für mehr als drei Viertel des Marktes der Anbieter geschlossener Fonds. Die BSI steht damit für nahezu die Hälfte aller Mietverhältnisse in Deutschland.

Weitere Informationen über die BSI finden Sie im Internet unter www.bsi-web.de.

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