
Aktuelle Pressemitteilungen und Informationen rund um die Wohnungs- und Immobilienbranche.
Berlin– Wenn ein Wohnungsunternehmen auf dem Dach eines Wohngebäudes eine Photovoltaikanlage betreibt, drohen die gesamten Mieteinkünfte unter die Gewerbesteuerpflicht zu fallen. Das bestätigt auch ein aktuelles Urteil des Finanzgerichts Berlin-Brandenburg. "Wohnungs- und Immobilienunternehmen können in vielen Fällen die Einspeisevergütung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) für den Betrieb erneuerbarer Energieanlagen wegen dieses gravierenden steuerlichen Nachteils nicht nutzen
Berlin – Der Deutsche Bauherrenpreis Neubau 2012 wurde als wichtigster nationaler Wohnungsbauwettbewerb am 21. Februar 2012 auf der Berliner Baufachmesse bautec verliehen. Unter dem Vorsitz von Bürgermeister Martin zur Nedden, Leipzig, zeichnete die Jury zehn Projekte mit einem Preis aus, darunter erstmalig ein Sonderpreis "Freiraumgestaltung im Wohnungsbau". Zehn weitere Projekte erhielten eine Besondere Anerkennung.
Zeitgemäßer Wohnungsneubau muss sich einer anspruchsvollen Gemengelage stellen: Demografischer Wandel, Energiewende, Klimaschutz – und das alles zu tragbaren Kosten als Voraussetzung für bezahlbare Mieten. Dafür hat der diesjährige Wettbewerb als Gemeinschaftsaktion der in der AG KOOPERATION zusammengeschlossenen Verbände GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, Bund Deutscher Architekten und Deutscher Städtetag hervorragende Projekte gefunden und ausgezeichnet.
Berlin – "Die Pflegekassen sind in der Pflicht, den Menschen das Leben in den eigenen vier Wänden auch im Alter angemessen zu ermöglichen", erklärte Axel Gedaschko, Präsident des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, bei der Abgabe der Stellungnahme des Verbandes zum Referentenentwurf des Pflege-Neuausrichtungsgesetzes (PNG). "Wir schaffen eine gesellschaftlichen Win-win-Situation, wenn bei Menschen, die sich noch in der Pflegestufe 0 befinden, eine Höherstufung vermieden oder zumindest verzögert wird", betonte der GdW-Präsident. Dies würde nicht nur dem Wunsch der überwiegenden Mehrheit der Menschen entsprechen, sondern würde auch zu einer Entlastung der sozialen Sicherungssysteme und Kommunen führen, da deutlich geringere Kosten anfallen würden, als bei einer stationären Versorgung. Die GdW-Unternehmen können hierbei sinnvolle Unterstützung leisten und haben vielfach bereits eine Vorreiterrolle übernommen.
Berlin – "Die BSI erwartet keinerlei Vorteile, jedoch eine Reihe erheblicher Nachteile von europaweit bindenden Rechtsvorschriften in Form einer Gebäude-Wassereffizienzrichtlinie der EU", erklärte Axel Gedaschko, Vorsitzender der Bundesvereinigung Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft (BSI) und Präsident des GdW Bundesverbandes, anlässlich der Übergabe einer Stellungnahme der Spitzenvereinigung an die EU-Kommission.
Berlin – Die deutschen Immobilienverbände fordern die Mitglieder des Vermittlungsausschusses auf, sich bei ihrer Sitzung am Mittwoch endlich zum Gesetzentwurf zur steuerlichen Förderung energetischer Sanierung positiv zu einigen. "Die Energiewende steht am Scheideweg", erklärte Axel Gedaschko, Vorsitzender der Bundesvereinigung Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft (BSI) und Präsident des GdW. "Sie kann nur funktionieren, wenn sowohl die KfW-Förderung als auch die steuerlichen Abschreibungsmöglichkeiten für die energetische Sanierung ausreichend vorhanden sind.
Berlin – Mit dem Ziel, die Qualität neu errichteter Wohngebäude zu steigern, die Transparenz beim Bauen in Bezug auf Nachhaltigkeit zu fördern und einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung zu leisten, hat eine Reihe von Verbänden aus der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft den Verein zur Förderung der Nachhaltigkeit im Wohnungsbau (kurz NaWoh) gegründet. Der Verein wird das Qualitätssiegel "Nachhaltiger Wohnungsbau" anbieten. Dieses basiert auf einem System zur Beschreibung und Bewertung der Qualität und Nachhaltigkeit neu zu errichtender Wohngebäude. Dazu werden wesentliche Merkmale der Nachhaltigkeit dokumentiert. Unabhängige Experten überprüfen zudem, ob die geforderten Kriterien von den Bauherren tatsächlich erfüllt werden.
Berlin – Der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen fordert die Bundesregierung angesichts der gestiegenen Energiepreise auf, den Heizkostenzuschuss beim Wohngeld wiedereinzuführen. "Die Abschaffung des Heizkostenzuschusses Ende 2010 ist aus sozialpolitischen Gründen nicht nachvollziehbar. Gerade in der kalten Jahreszeit trifft dies einkommensschwache Haushalte besonders hart", erklärte GdW-Präsident Axel Gedaschko.
Nach der heutigen Entscheidung des Bundesgerichtshofes (BGH vom 1. Februar 2012, Az. VIII ZR 156/11) können Vermieter die von ihnen beglichenen Abschlagszahlungen an Energieversorgungsunternehmen nicht zur Basis der Heizkostenabrechnung gegenüber ihren Mietern machen. Bei der Heizkostenabrechnung ist damit das Abflussprinzip vom Tisch und einzig der tatsächliche Brennstoffverbrauch entscheidend. In seiner Entscheidung stützt sich der BGH auch auf den Wortlaut der Heizkostenverordnung.
Berlin – Wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Fraktion Bündnis90/Die Grünen hervorgeht, stehen für die KfW-Gebäudesanierungsprogramme in 2012 statt der angekündigten 1,5 Milliarden Euro nur noch 900 Millionen Euro zur Verfügung. "Die Energiewende implodiert noch bevor sie überhaupt begonnen hat, wenn es nicht gelingt, die verbindlich zugesagten Mittel auf andere Weise zu sichern", mahnte Axel Gedaschko,
Berlin – Die Vereinten Nationen haben 2012 zum Internationalen Jahr der Genossenschaften erklärt, um die weltweite Bedeutung von Genossenschaften für die wirtschaftliche, soziale und gesellschaftliche Entwicklung herauszustellen. Auf der Auftaktveranstaltung zum Internationalen Jahr der Genossenschaften von DGRV und GdW in Berlin erklärte der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr. Philipp Rösler: „Genossenschaften erinnern uns daran, dass Wirtschaftlichkeit und soziale Verantwortung vereinbare Ziele sind.