
Aktuelle Pressemitteilungen und Informationen rund um die Wohnungs- und Immobilienbranche.
Berlin – "Die Erhöhung der steuerlichen Abschreibung von Wohnimmobilien von 2 auf 4 Prozent wäre ein wirksames Mittel, um den Neubau von günstigen Mietwohnungen anzukurbeln – das zeigt die neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) Köln", erklärte Axel Gedaschko, Präsident des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen. "Die steuerliche Abschreibung von 2 Prozent trägt nicht mehr dem wirtschaftlichen Verbrauch von Wohngebäuden Rechnung und verhindert eine angemessene und dringend benötigte Neubauquote", sagte Gedaschko. Aus diesem Grund müsse die steuerliche Normalabschreibung verdoppelt und damit der Abschreibungssatz auf die Höhe des tatsächlichen wirtschaftlichen Verbrauchs angehoben werden.
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Berlin – Mehr Strategie und weniger Wahlkampfgetöse – so die Forderung des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen anlässlich seiner Jahrespressekonferenz in Berlin. "Die vom GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen vertretene Wohnungs- und Immobilienwirtschaft zieht eine positive Bilanz des Jahres 2012 und blickt bisher insgesamt positiv auf das Jahr 2013", erklärte Axel Gedaschko, Präsident des GdW. Die rund 3.000 im GdW und seinen Regionalverbänden organisierten Wohnungsunternehmen repräsentieren ein Drittel des Mietwohnungsmarktes in Deutschland. Bei ihnen sinkt die Leerstandsquote, die Betriebskosten steigen unterdurchschnittlich, die Zahl der barrierearmen bzw. -freien Wohnungen steigt erheblich, die Energieverbräuche sinken und die Investitionen sind stabil. Dennoch warnte Gedaschko davor, mit Schnellschüssen und unverhältnismäßigen Regulierungsmaßnahmen drastisch in den Wohnungsmarkt einzugreifen. "Unsere Zahlen zeigen es ganz klar: Regulierende Eingriffe wie Mietpreisbremsen und stetig steigende Anforderungen an die Energiestandards der Gebäude führen dazu, dass der Neubau nicht in dem Maße in Schwung kommt, wie er besonders in den Ballungsgebieten gebraucht wird", so Gedaschko. Auch Investitionen in die Modernisierung werden so gebremst.
Berlin – "Wenn ein Mitglied einer Wohnungsgenossenschaft sich in einer Privatinsolvenz befindet, ist es nun besser vor der Kündigung seiner Genossenschaftsmitgliedschaft und damit vor dem Verlust der Wohnung geschützt", erklärte Axel Gedaschko, Präsident des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen,
Berlin – Angesichts der anhaltend schwierigen Situation für Studenten, an Hochschulstandorten bezahlbaren Wohnraum zu finden, hat Bundesbauminister Peter Ramsauer heute Vertreter der Länder, der Kommunen, der Wohnungswirtschaft sowie des Studentenwerkes zum zweiten "Runden Tisch" in die Hauptstadt eingeladen. Der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen nahm dabei für die Wohnungswirtschaft teil. "Da die regionalen Wohnungsmarktengpässe insbesondere in Ballungsräumen derzeit weiter zunehmen, muss bezahlbarer Wohnraum für alle Bevölkerungs- und Einkommensgruppen – auch für Studierende – gesichert werden", erklärte GdW-Geschäftsführer Dr. Christian Lieberknecht. Rund 65 % der Studierenden in Deutschland wohnen zu marktüblichen Mieten am freien Wohnungsmarkt.
Sehr geehrte Damen und Herren,
Wohnungsnot? Wohnungsneubau? Mietpreisbremsen? Energiewende? Nicht nur im Bundestagswahljahr steht die Wohnungswirtschaft vor großen Herausforderungen. Im Spannungsfeld von Investitionswillen und Regulierungswut investieren die Unternehmen in bezahlbaren Wohnraum, barrierearme und energieeffiziente Modernisierung, Neubau und die Sicherung der Wohnquartiere. Aber wie ist die Lage auf dem Wohnungsmarkt wirklich? Und welche politischen Entscheidungen fördern oder behindern die Bereitstellung von bezahlbarem Wohnraum?
Berlin – Der GdW vertritt in der öffentlichen Anhörung zur Aktienrechtsnovelle 2012 am heutigen Mittwoch im Rechtsausschuss des Deutschen Bundestages die Interessen der Wohnungswirtschaft. Angesichts der Forderung von Bündnis 90/Die Grünen, für Gesellschaften, an denen Gebietskörperschaften beteiligt sind, durch Satzung die Aufhebung der Verschwiegenheitspflicht zu ermöglichen und die Öffentlichkeit von Aufsichtsratssitzungen vorzusehen, warnte Ingeborg Esser, Hauptgeschäftsführerin des GdW, vor einer Gefährdung der Funktionsfähigkeit des Aufsichtsrates.
Berlin – Der GdW Bundesverband vertritt in der öffentlichen Anhörung zur Wohnungs- und Immobilienwirtschaft am morgigen Mittwoch im Deutschen Bundestag erneut die Interessen der Wohnungswirtschaft. In der Anhörung werden der Bericht der Bundesregierung über die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft in Deutschland (17/11200) sowie Anträge der SPD für bezahlbares Wohnen in der sozialen Stadt (17/12485) und der Linksfraktion für einen „Neustart des sozialen Wohnungsbaus“ (17/12481) beraten. Angesichts stetig steigender Anforderungen und drohender Regulierungen warnte Dr. Christian Lieberknecht, Geschäftsführer des GdW, davor, gerade diejenigen Vermieter zu überfordern, die langfristig am Markt agieren und sich für sicheres und bezahlbares Wohnen einsetzen.
FDP will wichtige Anreize für Wohnungsneubau und altersgerechtes Wohnen setzen– Pauschalierung der Unterkunftskosten aber schlecht für die Quartiere
Berlin– Auf ihrem letzten Parteitag hat die FDP das Bürgerprogramm zur Bundestagswahl 2013 in seiner vorläufigen Fassung beschlossen. Das Thema Wohnen ist auch in diesem Wahlprogramm an vielen Stellen zu finden. So will die FDP keinen Mietpreisdeckel und keine Vermögensteuer einführen sowie bei der energetischen Gebäudesanierung auf Anreize statt auf Zwang setzen. "Diese Punkte begrüßen wir sehr. Sie sind wichtige Impulse für die Unternehmen und damit für die Städte in Deutschland", erklärte Axel Gedaschko, Präsident des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen. Gleichzeitig kritisierte der GdW-Chef aber die geplante Pauschalierung der Kosten der Unterkunft und das Zusammenfassen von Leistungen wie dem Wohngeld in ein allgemeines Bürgergeld. "Das würde die soziale Segregation in den Wohnquartieren befördern", so der GdW-Chef.
Vorschläge der FDP und die Wertung der Wohnungswirtschaft:
Berlin – "Mietpreisdeckel führen im Endeffekt nicht dazu, das Wohnen bezahlbarer wird", erklärte Axel Gedaschko, Präsident des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen zum Vorschlag der Bundeskanzlerin "bei Neuvermietungen – also wenn der Mieter wechselt" – eine Mietbremse einzuführen. Das würde den so dringend benötigten Neubau in den Ballungsregionen gefährden und wäre ein großer Eingriff in die Vertragsfreiheit. Außerdem würden sich umfangreiche Modernisierungsmaßnahmen in bestehenden Wohnungen kaum noch lohnen. "Diese brauchen wir aber, um dringend sanierungsbedürftige Altbauten auch im Hinblick auf die energetische Sanierung fit zu machen", so Gedaschko.
Berlin/Garmisch-Partenkirchen – Die Sieger im Wettbewerb um den Zukunftspreis der Immobilienwirtschaft stehen fest. Als Schirmherr des Wettbewerbs gratulierte Axel Gedaschko, Präsident des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, den prämierten Unternehmen auf dem Aareon-Kongress in Garmisch-Partenkirchen für ihre Leistungen. Bereits zum zehnten Mal lobten die Fachzeitschrift DW Die Wohnungswirtschaft und die Aareon AG den Preis aus.