Aktuelle Seite: Home / PresseCenter / Pressemeldungen / PresseCenter / Pressearchiv / Pressearchiv 2012 / BID: Der Start war ein Erfolg auf ganzer Linie - Vertreter der Politik begrüßen die Gründung und freuen sich auf die zukünftige Zusammenarbeit

München – Bereits die letzten Jahre haben bestätigt, dass die EXPO REAL in München eine erfolgreiche Plattform bietet, um mit Ge-sprächspartnern aus dem politischen, wirtschaftlichen und sozialen Bereich der Immobilienwirtschaft in engen Kontakt zu treten. "Die Bundesarbeitsgemeinschaft Immobilienwirtschaft Deutschland hat einen erfolgreichen Start auf der Messe erlebt. Wir danken unseren Gästen, die auf und vor dem Podium mit uns die Diskussionen gestaltet haben
", fasste Walter Rasch, Vorsitzender der Bundesar-beitsgemeinschaft Immobilienwirtschaft Deutschland (BID) und Prä-sident des BFW die Stimmung der drei erfolgreichen Messetage zusammen.
Zum Auftakt der Messe hatte die Bundesarbeitsgemeinschaft Immo-bilienwirtschaft Deutschland (BID) ihre Gründung bekannt gegeben. Zukünftig werden die Verbände BFW, BVI, DDIV, GdW, IVD, VdP, VGF und ZIA noch enger unter einem Dach in die Politik sowie in die Öffentlichkeit wirken. Zentrale Themen der neuen Arbeitsgemein-schaft sind unter anderem der demografische Wandel, die Energiewende sowie der Klimaschutz, aber auch das Steuerrecht, Finanzierungsmöglichkeiten sowie das gesamte Spektrum der Stadtentwicklung.
Erstmalig war in diesem Jahr Dr. Peter Ramsauer in seiner Funktion als Bundesbaumister auf der EXPO REAL und hieß die Bundesarbeitsgemeinschaft mit offenen Armen willkommen. Zu den Themen Energiewende, Finanzkrise und Demografischer Wandel sagte Ramsauer: "Die deutsche immobilienwirtschaft leistet hierbei ganz hervor-ragende Lösungen." Mit zersplitterten Verbandslandschaften unterschiedlichster Interessen habe er als Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung viel Erfahrung. Er freue sich daher sehr, dass die Verbände der Immobilienwirtschaft nun eine neue gemeinsame Plattform gefunden haben.
Unter den weiteren politischen Gästen waren auch Joachim Herrmann, Bayerischer Staatsminister des Innern, der bei seinem Besuch auf dem Gemeinschaftsstand der BID auf ein grundlegendes Miss-verhältnis aufmerksam machte: "Es ist erfreulich, dass wir im hochpreisigen Bereich der Immobilien ein Wachstum haben. Aber wir brauchen mehr bezahlbaren Wohnraum für kleinere und mittlere Ein-kommen. Da haben wir derzeit das größte Defizit." Herrmann begrüßte, mit der BID einen kompetenten Partner zu haben, um in dieser Sache voran zu kommen.
Bezüglich der energetischen Sanierung erinnerte Dr. Carsten Kühl, Finanz- und Bauminister des Landes Rheinland-Pfalz, an die baukulturelle Komponente und verdeutlichte "Wir können Funktionalität von Bauten in Verordnungen schreiben. Was baukulturell richtig oder falsch ist, muss aber in einem gesellschaftlichen Diskurs erarbeitet werden. Deshalb haben wir das Thema bei der letzten Bauministerkonferenz auf unsere Agenda geschrieben". Er betonte zudem die gute, aufgeschlossene und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Verbänden in der Vergangenheit und sieht in der BID einen Partner, mit der die Politik zukünftig noch besser zusammenarbeiten könne. Die BID erwartet, dass sich diese Erkenntnis auch in der Diskussion um die Energieeinsparverordnung widerspiegelt. Insoweit muss man nun folgerichtig den einheitlichen Standard des Referenzgebäudes für den Bestand in Frage stellen.
Auch Michael Müller, Berliner Senator für Stadtentwicklung und Umwelt zeigte sich am Rande einer Diskussionsrunde zum Thema Metropolen begeistert, welche Resonanz es hierzu in der Immobilienwirtschaft auf der EXPO REAL gebe. Gerade für Berlin sei es wichtig, hier den Austausch zu führen. "Wir kommen hier mit allen kompetenten und wichtigen Ansprechpartnern ins Gespräch, um über die Entwicklung in Berlin zu sprechen und neue Partner für neue Investitionen zu gewinnen" führte er aus.
Die BID Bundesarbeitsgemeinschaft Immobilienwirtschaft Deutschland ist ein Zusammenschluss aus den Verbänden BFW, BVI, DDIV, GdW, IVD, vdp, VGF und ZIA. Mit der BID sind die wichtigsten Verbände der Woh-nungs- und Immobilienwirtschaft unter ein Dach getreten, um mit gebündel-ten Kräften gemeinsame inhaltliche Positionen effektiver in der Öffentlichkeit zu vertreten. Mit der BID steht der Politik und anderen Wirtschaftszweigen sowie weiteren Verbänden ein unterstützender und durchsetzungsfähiger immobilienwirtschaftlicher Partner zur Seite. Weitere Informationen über die BID finden Sie im Internet unter www.bid.info.