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Stadtentwicklung

Die Stadtentwicklungspolitik ist für die vom GdW vertretene Wohnungswirtschaft angesichts der gravierenden Herausforderungen, vor denen die Unternehmen in den Stadt- und Wohnquartieren stehen, von erheblicher Bedeutung. Weshalb?

  • Der demographische Wandel erzwingt, verbunden mit den Anforderungen des Klimaschutzes und der Energieeinsparung, einen grundhaften Umbau des Bestandes und neue Überlegungen im Neubau.
  • Der soziale Zusammenhalt in benachteiligten Stadtquartieren stellt sich im Interesse stabiler Nachbarschaften als komplizierte wohnungswirtschaftliche Gestaltungsaufgabe, die auch zukünftig nicht leichter wird.
  • Zunehmende regionale Disparitäten erfordern in Wachstums- und Schrumpfungsregionen marktkonforme Ansätze des Rückbaus, Umbaus und Neubaus, denen die Abstimmung von wohnungswirtschaftlichen Unternehmensstrategien und Stadtentwicklungskonzepten zugrunde liegen muss. Hinzu kommt die wachsende kleinräumige Differenziertheit von Entwicklungsperspektiven selbst benachbarter Quartiere, die zu abgestimmtem städtebaulichem und wohnungswirtschaftlichem Handeln zwingt.
  • Die gesellschaftlichen Ansprüche an nachhaltigen, der Baukultur verpflichteten Wohnungsbau und an den Erhalt der kulturellen Identität der Städte steigen. 

Der GdW unterstützt den Politikansatz einer Nationalen Stadtentwicklungspolitik, der auf ein neues Niveau integrativen Handelns zur Förderung einer nachhaltigen Stadtentwicklung orientiert. Der GdW fordert die Stärkung der Städtebauförderung als Programm der staatlichen Strukturpolitik und als Leitprogramm für die Innenentwicklung und den Umbau der Städte, für den Erhalt ihres städtebaulichen Erbes und für die Wahrung des sozialen Zusammenhalts in den Stadtquartieren. Er sieht darin ein unverzichtbares und bewährtes Instrument für die Kooperation von Wohnungswirtschaft und öffentlicher Hand im Interesse effektiver Stadtstrukturen und lebenswerter Wohnquartiere.

Ansprechpartner zum Thema

ma hunger

Dr. Bernd Hunger

Tel.: 030 82403-174

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