Pressecenter

  • Bundesratsantrag des Landes Nordrhein Westfalen mit großer Mehrheit beschlossen
  • Abfallverzeichnis-Verordnung (AVV) wird übergangsweise um eine auf ein Jahr befristete Ausnahmeregelung für Hexabromcyclododekan (HBCD) ergänzt

Berlin – Die Wohnungswirtschaft begrüßt die Entscheidung des Bundesrates, eine Ausnahmeregelung für Polystyrol-Dämmstoffe mit dem Flammschutzmittel HBCD zu schaffen. Diese Dämmstoffe sollen befristet auf ein Jahr nicht als 'gefährlicher' Abfall gelten und können wie bisher entsorgt werden. Der entsprechende Verordnungsentwurf wird nun mit der Bitte um unmittelbaren Erlass der Bundesregierung zugeleitet. "Diese Übergangsregelung würde den Wohnungs- und Bauunternehmen Luft verschaffen, um die aktuellen Probleme bei der Dämmstoffentsorgung zu regeln", erklärte Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW. So könnten die bisherigen Entsorgungswege solange genutzt werden, bis eine abfallrechtliche Lösung gefunden ist. Gedaschko appellierte an die Bundesregierung, die entsprechende Verordnung so schnell wie möglich in Kraft zu setzen.

>>

  • Wohnungswirtschaft unterstützt Initiative des Saarlandes zur Einstufung von HBCD als „nicht gefährlichen Abfall“
  • Entsorgungsprobleme und Kostenexplosionen müssen gestoppt werden

Berlin – Die Wohnungswirtschaft appelliert an den Bundesrat, in seiner Sitzung am morgigen Freitag die vor einem Jahr beschlossene Änderung der Abfallverzeichnis-Verordnung (AVV) wieder zurück zu nehmen. "Wir unterstützen die Bundesratsinitiative des Saarlandes, Polystorol-Dämmstoffe mit dem Flammschutzmittel HBCD mit einer Ausnahmeregelung als 'nicht gefährlichen Abfall' einzustufen", erklärte Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW, dazu. "Unsere Unternehmen brauchen Planungssicherheit für die Modernisierung und den Neubau von Wohnungen. Schon jetzt kommt es zu unnötigen Verzögerungen und Kostenexplosionen auf den Baustellen."

>>

Berlin – „Bezahlbares Wohnen in Deutschland darf im anstehenden Bundestagswahlkampf nicht durch Aktionismus und eine ‚Politik der schönen Worte‘ aufs Spiel gesetzt werden“, erklärte Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW, anlässlich der heutigen wohnungspolitischen und mietrechtlichen Zwischenbilanz des Deutschen Mieterbundes. Maßnahmen wie Mietpreisbremsen oder eine neue Wohnungsgemeinnützigkeit halten nicht das, was sie versprechen und lenken von den eigentlichen Problemen auf den Wohnungsmärkten ab. In Zeiten, in denen Politik weltweit zunehmend abseits von Fakten und Wahrheiten gemacht werde, sei deshalb die Umsetzung einer konkreten, praxistauglichen Strategie für bezahlbares Wohnen umso wichtiger. „Erfolgreiche Wohnungspolitik beinhaltet vor allem drei Dinge: mehr und günstigeres Bauland, weniger Kostensteigerungen durch Auflagen-Verschärfungen und wirksame Anreize für den Bau von preisgünstigem Wohnraum“, so der GdW-Chef. Und: „Bei jeder Änderung im Mietrecht müssen die Auswirkungen auf die Neubaukosten und das Investitionsklima beachtet werden.“

>>

Berlin, 30. November 2016. Die Genossenschaftsidee wird in die Repräsentative Liste des Immateriellen Kulturerbes der Menschheit aufgenommen. Diese Entscheidung hat das Internationale Komitee zur Erhaltung des Immateriellen Kulturerbes der UNESCO heute in Addis Abeba bekannt gegeben. Die "Idee und Praxis der Organisation von gemeinsamen Interessen in Genossenschaften" war im März 2015 als erste deutsche Nominierung zur Repräsentativen Liste eingereicht worden.

>>

Logo Allianz

  • Bündnis aus Wohnungswirtschaft, Industrie und Forschung
  • Umfassendes, praxisorientiertes Forschungsprojekt in über 500 Mehrfamilienhäusern
  • Kosteneffizienter, technologieoffener Maßnahmenmix für mehr Energieeffizienz notwendig

Berlin. Klimaschutz im Gebäudebereich und bezahlbares Wohnen sind in Deutschland in den vergangenen Jahren immer mehr zu Gegensätzen geworden. Vermieter und Mieter befinden sich in einem bislang ungelösten Dilemma: Um das ambitionierte Klimaschutzziel der Bundesregierung eines klimaneutralen Gebäudebestands bis 2050 zu erreichen, sind umfangreiche energetische Modernisierungsmaßnahmen an Gebäuden notwendig, die zu immer höheren Sanierungskosten und steigenden Mieten führen. Die Mehrbelastungen lassen sich jedoch weder für Vermieter noch für Mieter durch höhere Mieten oder eingesparte En01 Titelfoto Allianzergiekosten refinanzieren.

„Mehr Klimaschutz und höhere Energieeffizienz durch immer höhere Anforderungen an die Modernisierung von Gebäuden – die Umsetzung dieses Vorhabens stößt zunehmend an ihre wirtschaftlichen und sozialen Grenzen. Wenn wir so weitermachen wie bisher, sanieren wir uns die letzten günstigen Wohnungsbestände systematisch weg“, erklärte Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW, eines der Allianz-Gründungsmitglieder.

>>

Berlin – "Die Baugesetzbuch-Novelle ist ein erster Schritt auf dem Weg zu mehr und schnellerem Wohnungsbau in Deutschland", erklärte Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW, anlässlich des heutigen Kabinettsbeschlusses zum Gesetzentwurf zur Umsetzung einer EU-Richtlinie im Städtebaurecht und zur Stärkung des neuen Zusammenlebens in der Stadt.

Der Kabinettsentwurf sieht unter anderem vor, eine neue Baugebietskategorie – die sogenannten "Urbanen Gebiete" – einzuführen. Damit soll die Wohn- und Gewerbenutzung besser vereinbar – und so ein pulsierendes Nebeneinander von Wohnen und Gewerbe oder kulturellen Einrichtungen ermöglicht werden. Der GdW begrüßt, dass im Gegensatz zu ersten Überlegungen in den Baugebieten der neuen Kategorie nun auch ein überwiegender Wohnanteil möglich ist. Hier hebt sich das neue ‚Urbane Gebiet‘ vom klassischen Mischgebiet ab.

>>

Berlin – Der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW hat die neue Ausgabe seiner jährlichen Publikation "Wohnungswirtschaftliche Daten und Trends" – das umfassendste Zahlenwerk für die deutsche Wohnungswirtschaft – veröffentlicht. Fundament der Berichterstattung sind eigene umfassende Erhebungen bei den vom GdW bundesweit vertretenen 3.000 Wohnungs- und Immobilienunternehmen. Sie zeigen die Wohnungsmärkte in Deutschland im Spannungsfeld zwischen Wachstum und Schrumpfung. Die Daten werden in bewährter Weise wohnungswirtschaftlich relevanten Ergebnissen der amtlichen Statistik und weiterer Erhebungen von Branchentrends gegenüber gestellt.

>>

Berlin – „Mit dem Bundeshaushalt 2017 stellt die Bundesregierung einige wichtige Weichen für die Zukunft der Städte in Deutschland und den Zusammenhalt in den Quartieren“, erklärte Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW, anlässlich der heutigen dritten Lesung des Einzelplans des Bundesbauministeriums im Deutschen Bundestag. Die Wohnungswirtschaft begrüßt insbesondere die Stärkung der Städtebauförderung, die erneut höhere Ausstattung der Sozialen Wohnraumförderung sowie den neuen Investitionspakt „Soziale Integration im Quartier“.

>>

Berlin – „Mein, dein, unser: Der Trend des Teilens, gemeinsamen Nutzens von Serviceangeboten sowie die Organisation gemeinschaftlicher Aktivitäten hat in der Wohnungswirtschaft Tradition und gewinnt immer mehr an Bedeutung“, erklärte Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW, zum Ergebnisbericht „Share Economy in der Wohnungswirtschaft“ auf Basis einer Befragung von rund 2.000 Wohnungsunternehmen. „Zudem wächst aktuell eine Generation heran, die mit einer internetbasierten Organisation des Zusammenlebens sehr vertraut ist. Für die Wohnungswirtschaft und die Gesellschaft insgesamt hat der ‚Sharing-Trend‘ positive Effekte: Nachbarschaften vor Ort werden durch gemeinsame Aktivitäten gestärkt und bezahlbares Wohnen insbesondere für einkommensschwache Haushalte unterstützt“, so Gedaschko.

>>

Berlin, 16.11.2016 – In Reaktion auf den von der Bundesregierung beschlossenen Klimaschutzplan 2050, der eine kurzfristig hinzugefügte zusätzliche Mehrbelastung für den Gebäudesektor in Deutschland enthält, sehen die großen Verbände der deutschen Immobilienwirtschaft vorerst keine Grundlage mehr für eine weitere vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Bundesregierung im Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen. Bis Ende Januar soll mit den zuständigen Fachministerien geklärt werden, inwieweit bei den Klimaschutzzielen noch ein gemeinsamer Weg gefunden werden kann. Bis dahin wird die Mitarbeit der Verbände der Bundesarbeitsgemeinschaft Immobilienwirtschaft Deutschland (BID) sowie von Haus & Grund im Bündnis stillgelegt. Das haben die entsprechenden Verbände heute der Bundesregierung in einem gemeinsamen Brief mitgeteilt.

>>

Berlin – Im Rahmen des Tages der Wohnungswirtschaft wurde gestern zum ersten Mal der Georg-Potschka-Tatendrang!-Preis 2016 der DESWOS Deutsche Entwicklungshilfe für soziales Wohnungs- und Siedlungswesen e.V. verliehen. Preisträger sind die Auszubildenden der VBW Bauen und Wohnen GmbH Bochum. Gemeinsamen beteiligen sich die Azubis seit zehn Jahren mit viel Leidenschaft an der Fortführung des Kunstwerks „Stolperstein“ von Gunter Demnig. Zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus und des Holocausts werden seit 2004 in Bochum und anderen Städten in ganz Deutschland die sogenannten „Stolpersteine“ am letzten bekannten Wohnort der Verfolgten verlegt.

Die Auszubildenden recherchieren im Rahmen ihrer Azubi-Projekte, tragen alle verfügbaren Informationen über die tragischen Geschichten ihrer Paten, z.B. eines früheren jüdischen Bewohners Bochums, zusammen und nehmen an der Verlegung seines Steins teil. Die Ergebnisse ihrer Nachforschungen stellen sie in Form einer Präsentation im Stadtarchiv Bochum öffentlich vor.

Die Jury zeigte sich beeindruckt von der Tradition des Engagements der Auszubildenden des Unternehmens. Bereits seit zehn Jahren setzten sich die Jahrgänge für jeweils einen Paten ein. Außerdem würdigte die 6-köpfige Jury, dass sich mit den Azubis besonders junge Menschen so initiativ um die Aufarbeitung der schlimmsten Schuld in der deutschen Geschichte kümmern.

>>

Berlin – Auf dem Tag der Wohnungswirtschaft 2016 vergibt der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW drei Stipendien an die bundesweit besten Bewerber unter den Absolventen der Ausbildung zum/zur Immobilienkaufmann/-frau. Zum achten Mal konnten sich deutschlandweit junge Nachwuchskräfte bewerben, die ihre Ausbildung zum/zur Immobilienkaufmann/-frau bei einem der Mitgliedsunternehmen der Regionalverbände des GdW mit sehr gutem Ergebnis absolviert haben.

>>

Berlin – Zum ersten Mal loben der Deutsche Städtetag, der AWO Arbeiterwohlfahrt Bundesverband, der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, der vhw – Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung und der Deutsche Mieterbund gemeinsam den bundesweiten Wettbewerb zum „Integrationspreis 2017“ aus. Er findet unter dem Motto „Zusammenleben mit neuen Nachbarn“ mit Unterstützung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit statt. Bis zum 23. Januar 2017 können Akteure Projekte einreichen, die beispielhaft zeigen, wie die Integration von Zuwanderern in Nachbarschaften und Wohnquartieren gefördert werden kann.Logo Integrationspreis

>>

Berlin – "Eine neue Wohnungsgemeinnützigkeit ist keine Lösung für die Probleme am Wohnungsmarkt", erklärte Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW, heute beim öffentlichen Fachgespräch im Bauausschuss des Deutschen Bundestages. Dort wurden Anträge  der Fraktion DIE LINKE sowie der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zur Einführung einer neuen Wohnungsgemeinnützigkeit diskutiert.

Eine neue Gemeinnützigkeit im Sinne der Pläne der Fraktionen DIE LINKE und Bündnis 90/Die Grünen wäre nur ein Placebo für den Wohnungsmarkt. Dadurch würde keine einzige zusätzliche Wohnung entstehen. "Es bestünde vielmehr die Gefahr einer sozialen Segregation in den Wohnquartieren", so Gedaschko. Kritisch sieht die Wohnungswirtschaft außerdem die nach diesem Konzept gewünschte Beschränkung des Tätigkeitsfeldes der Wohnungsunternehmen. "Auf der einen Seite sollen die Wohnungsunternehmen in ihrem Handeln völlig reguliert werden, auf der anderen Seite sollen sie aber im Sinne der Stadt- und Quartiersentwicklung viele soziale Dienste erbringen – die ja am Ende auch finanziert werden müssen. Das geht nicht zusammen", so Gedaschko.

>>

Berlin – „Deutschland braucht in der nächsten Legislaturperiode ein eigenständiges Bundesbauministerium. Denn Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und digitale Infrastruktur haben in den vergangenen drei Jahren so enorm an Bedeutung gewonnen, dass sie gebündelt auf oberste staatliche Ebene gehören“, forderte Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW, bei der Auftaktpressekonferenz zum morgigen „Tag der Wohnungswirtschaft“ in Berlin. „Die Wohn-Herausforderungen rund um die Energiewende, Wohnungsknappheit in Ballungsräumen, ausblutende Schrumpfungsregionen, den demografischen Wandel und die Integration von Zuwanderern können nur bewältigt werden, wenn sie in einem eigens dafür geschaffenen Ministerium mit dem Hauptziel 'gutes, bezahlbares Wohnen für Deutschland' angegangen werden“, so der GdW-Chef. Diese Themenfelder wurden in den beiden jüngsten Legislaturperioden Stück für Stück in der politischen Zuständigkeit atomisiert, der Baubereich zusätzlich noch personell stark ausgedünnt und dann dem Umweltbereich zugeschlagen. Ein Jahr vor der Bundestagswahl legt der GdW seine Positionen zur Bundestagswahl 2017 vor, die sich in die drei Themenwelten „Bauen“, „Wohnen“ und „Leben“ aufgliedern.

>>