Pressecenter

Berlin – „Bei der Unterbringung der Geflüchteten ist in kurzer Zeit unglaublich viel erreicht worden. Aber jetzt braucht Deutschland einen starken Zweiklang aus Bauen und Betreuen“, erklärte Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW, anlässlich des heutigen Austausches im Bundeskanzleramt über die Flüchtlingsaufnahme in Deutschland. „Damit alle Menschen in unserem Land langfristig bezahlbaren Wohnraum in lebenswerten Quartieren finden, müssen Integrationsmaßnahmen gestärkt und gleichzeitig die Voraussetzungen für qualitätvollen, schnellen, kostengünstigen Wohnungsbau geschaffen werden.“

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  • Energieeinsparrecht: Augenmerk beim Wärmeschutz auf CO2-Minderung
  • Baugesetzbuch-Novelle endlich auf den Weg bringen

Berlin – Heute und morgen findet die Bauministerkonferenz in Magdeburg statt. Dabei diskutieren die Länderminister und Vertreter des Bundesbauministeriums auch die Weiterentwicklung des Energieeinsparrechts bei Gebäuden sowie die Novelle des Baugesetzbuches und die Musterbauordnung. "Bezahlbares Wohnen ist das Gebot der Stunde. Wir brauchen endlich Lösungen, wie wir Klimaschutz erreichen können, ohne die Bau- und  Betriebskosten und damit die Wohnkosten für die Mieter in die Höhe zu treiben", erklärte dazu Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW. "Angesichts der Herausforderung, schnell, viel, preiswert und klimaschonend zu bauen, kommen wir mit linearen Verschärfungen des Energieeinsparrechts nicht weiter." Die Wohnungswirtschaft plädiert dafür, das von der EU geforderte Niedrigstenergiegebäude für Wohngebäude noch nicht festzulegen. "Technologieoffenheit, die Wahrung des Wirtschaftlichkeitsgebotes bei allen ordnungsrechtlichen Anforderungen und eine an CO2-Emissionen orientierte Systematik sind die richtigen Lösungsansätze, um beim Klimaschutz im Gebäudebereich voranzukommen", so Gedaschko. "Hier muss weiter um eine gute Lösung gestritten werden."

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  • Online-Portal stärkt Bereich der Wohnungssuche

Berlin – Freie Wohnungen bei Wohnungsunternehmen werden zukünftig noch leichter und mit wenigen Klicks zu finden sein: Der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW hat mit dem Online-Kleinanzeigenmarkt eBay Kleinanzeigen einen Kooperationsvertrag geschlossen und so einen neuartigen Vertriebsweg für die Wohnungen seiner Mitgliedsunternehmen erschlossen. „Für Wohnungsunternehmen wird es durch die Kooperation noch leichter, ihre angebotenen Wohnungen zu präsentieren, und für Wohnungssuchende einfacher, die passenden neuen vier Wände zu finden“, erklärte GdW-Präsident Axel Gedaschko.

Durch die Kooperation können die im GdW organisierten Wohnungs- und Immobilienunternehmen künftig vermehrt die Leistungspakete von eBay Kleinanzeigen für Immobilieninserate nutzen. „eBay Kleinanzeigen hat es geschafft, sich in den letzten Jahren von einer Art Online-Flohmarkt zu einem Portal mit einem vielfältigen Angebot zu entwickeln. Viele Nutzer suchen nicht mehr nur nach gebrauchten Möbeln oder Büchern, sondern eben auch nach Wohnungen“, sagte der GdW-Chef.

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Berlin – Ab 1. Oktober gelten Dämmstoffe mit dem Flammschutzmittel HBCD als gefährlicher Abfall. Die Folge: Schon jetzt haben Wohnungsunternehmen Probleme, ihre Dämmstoffabfälle zu entsorgen. Denn viele Entsorgungsunternehmen nehmen dieses Material gar nicht mehr an. "Dies führt nicht nur zu Verzögerungen bei der Sanierung sondern verteuert auch den gesamten Prozess", erklärte Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW.

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Berlin – "Das eigentliche Ziel des Klimaschutzplanes 2050 und die dafür vorgeschlagenen Maßnahmen widersprechen sich völlig ", erklärte Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW heute in Berlin. So werden die Bau- und Sanierungskosten weiter steigen. "Damit ist am Ende weder den Mietern und Vermietern noch dem Klimaschutz geholfen", so der GdW-Chef. Der Verband hat seine Bedenken in einer Stellungnahme in den politischen Prozess eingebracht.

Die Wohnungswirtschaft bekennt sich ausdrücklich zu dem Ziel der Bundesregierung, einen lebenswerten, bezahlbaren und nahezu klimaneutralen Gebäudebestand bis zum Jahr 2050 zu schaffen. Dieses Ziel ist im Klimaschutzplan mit der "Energieeffizienzstrategie Gebäude" und dem "Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen" verbunden. Der Klimaschutzplan sieht eigentlich vor, die soziale Gerechtigkeit, Bezahlbarkeit und Wirtschaftlichkeit von Maßnahmen zu berücksichtigen. "Die vorgeschlagenen Einzelmaßnahmen sprechen aber eine völlig andere Sprache und würden besonders sozial schwächere Mieter stark belasten. Eine wirklich nachhaltige Politik muss neben der ökonomischen und ökologischen auch immer die soziale Dimension berücksichtigen", so Gedaschko.

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Berlin – „Wir brauchen endlich ein Gesetz, das für mehr Wohnungsbau sorgt. Die Baugesetzbuch-Novelle muss es daher unbedingt ermöglichen, dass deutlich mehr und deutlich schneller Bauland in den Wachstumsregionen zur Verfügung gestellt wird“, erklärte Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW, zu den Beratungen der Koalition über eine Änderung des Baugesetzbuches (BauGB). Ziel der Novelle müsse es sein, die Innenentwicklung zu stärken, mit Augenmaß eine Stadt-Umland-Nutzung zu ermöglichen und das Baurecht von unnötigen bürokratischen Anforderungen zu befreien. Allein seit dem Jahr 1990 hat sich die Zahl der Bauvorschriften von 5.000 auf 20.000 vervierfacht. Der Wohnungsneubau wird durch die Vorschriftenflut immer langsamer und teurer.

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  • Wohnungswirtschaft fordert schnelle Umsetzung der Strategien für bezahlbares Wohnen und Bauen

Berlin – "Man kann es drehen und wenden, wie man will: Die Mietpreisbremse ist und bleibt ein Fehler und ein Fremdkörper im Mietrecht. Daran ändern auch die Forderungen zur Angabe der Vormiete und nach einem Rückforderungsanspruch zu viel gezahlter Miete ab Vertragsschluss nichts", erklärte Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW, anlässlich der Präsentation einer Studie des Deutschen Mieterbundes (DMB) zu diesem Thema. "Die Debatte um eine Verschärfung der Mietpreisbremse droht zum populistischen Symbol-Thema im Bundestagswahlkampf zu werden", warnte Gedaschko. "Solche Verschlimmbesserungen an einem ohnehin schädlichen Instrument schaden dem Wohnungsmarkt und damit auch den Mietern." Er appellierte an die Politik und alle Partner, sich stattdessen gemeinsam mit aller Kraft für eine zügige Umsetzung der im Bündnis für bezahlbares Bauen und Wohnen erarbeiteten Strategie für mehr bezahlbaren Wohnungsbau einzusetzen. "Nur so können wir die Engpässe am Wohnungsmarkt wirklich lösen", so der GdW-Chef. 

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Berlin – „Wohnungspolitik darf nicht zum Spielball im anstehenden Bundestagswahlkampf gemacht werden. Was wir in Deutschland brauchen, ist die zügige Umsetzung einer zielgerichteten Strategie für mehr bezahlbaren Wohnungsbau statt weiterer populistischer Schnellschüsse im Mietrecht“, erklärte Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW, anlässlich der heute stattfindenden Klausurtagungen der Bundestags-Fraktionsvorstände von CDU/CSU und SPD.

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Berlin – Das Bundeskabinett hat sich heute auf eine ressortübergreifende Strategie Soziale Stadt "Nachbarschaften stärken, Miteinander im Quartier" verständigt. Der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW begrüßte den Beschluss: "Soziale Integration findet nicht nur im Bereich Arbeit und Bildung statt, sondern besonders in den Wohnquartieren", betonte GdW-Präsident Gedaschko. Das Programm Soziale Stadt hat hier in den letzten Jahren unverzichtbare Dienste geleistet und zur Stabilisierung von Quartieren beigetragen. Mit der nun beschlossenen Strategie können künftig zusätzlich ressortübergreifend  Fördermittel in Gebieten mit erhöhten Integrationsanforderungen gebündelt werden. "Hilfe dort, wo Hilfe benötigt wird, das muss das Credo dieses neuen Ansatzes sein", erklärte Gedaschko.

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Berlin – „Die Zahl der genehmigten Wohnungen steigt seit geraumer Zeit, das ist ein positiver Trend. Dennoch dürfen die Zuwächse über eines nicht hinwegtäuschen: Die Zahl der Baugenehmigungen reicht immer noch nicht aus, um den Bedarf von jährlich 400.000 neuen Wohnungen gerade in den wachsenden Ballungsräumen zu decken“, erklärte Axel Gedaschko Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW, zu den heute veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Denn: „Genehmigt ist noch lange nicht gebaut. Bislang bleibt die Zahl der dann tatsächlich auch fertiggestellten Wohnungen deutlich hinter den Erwartungen zurück. Mit dem erhofften Wohnungsbau-Boom hat das bis jetzt nichts zu tun“, so der GdW-Chef. Die Steigerung bei den Genehmigungen basiere zudem auf extrem niedrigen Ausgangszahlen. Sie sei daher leider nur relativ gesehen stark. „In absoluten Zahlen bleiben wir leider weit entfernt von den Zielwerten“, so der GdW-Chef.

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Berlin – Der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW begrüßt die Forderung von Bundesbauministerin Barbara Hendricks nach einer Änderung des Grundgesetzes, um dem Bund ein dauerhaftes stärkeres Engagement beim sozialen Wohnungsbau zu ermöglichen. „Die Herausforderungen auf den deutschen Wohnungsmärkten insbesondere in den Großstädten sind riesig und sie werden täglich größer. Es gibt zu wenige bezahlbare Wohnungen und es werden deutlich zu wenige neu gebaut, die Schlangen bei Wohnungsbesichtigungen werden immer länger. Das können die Länder nicht alleine bewältigen“, erklärte GdW-Präsident Axel Gedaschko. Denn den neuen Ländern habe die Zeit gefehlt, ein Wohnungsbauvermögen wie in NRW aufzubauen, und manchen alten Ländern fehlte die Finanzkraft, um die Aufgabe angemessen wahrnehmen zu können. „Deshalb muss der Bund bei der nationalen Aufgabe Wohnungsbau mit voller Kraft mitwirken können. Wir brauchen eine dauerhafte Intensivierung des sozialen Wohnungsbaus. Dafür ist eine Grundgesetzänderung für eine Mitverantwortung des Bundes absolut notwendig."

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„Für die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum in Deutschland sind Sozialwohnungen ein wichtiger Baustein. Es werden nach wie vor nicht genügend Sozialwohnungen gebaut – nicht nur, weil in den vergangenen Jahren zu wenig investiert wurde. Vielmehr können die Länder die großen Herausforderungen beim Sozialen Wohnungsbau nicht alleine bewältigen und damit ihrer alleinigen Verantwortung bei der sozialen Wohnraumförderung nicht gerecht werden. Nachdem der Bund nun eine Erhöhung der Kompensationsmittel angekündigt hat, ist es deshalb vollkommen folgerichtig, jetzt auch über Kompetenzänderungen nachzudenken und den Bund bei der Verantwortung für den Sozialen Wohnungsbau mit ins Boot zu holen“, sagte Andreas Ibel, Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft Immobilienwirtschaft Deutschland (BID), heute in Berlin.

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Berlin – Der GdW hat anlässlich der Sommerakademie der Wohnungswirtschaft in Bochum die besten Immobilien-Ökonomen (GdW) des Jahres 2015 ausgezeichnet. Der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft gratuliert den drei Preisträgern zu ihren hervorragenden Gesamtleistungen. Jeder der ausgezeichneten Preisträger wurde von einer der bestehenden Ausbildungsakademien für den Preis vorgeschlagen. „Unsere Nachwuchskräfte bestätigen erneut die durchgängig hohe Qualität der wohnungswirtschaftlichen Ausbildung. Ihre Leistungen untermauern das hervorragende Angebot an Fort- und Weiterbildung in unserer Branche“, erklärte GdW-Präsident Axel Gedaschko.

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  • GdW-Präsident diskutiert auf Sommertour in Sachsen-Anhalt Wege zur
    Bewältigung des demografischen Wandels

Bitterfeld – Deutschland droht die demografische Spaltung. Während zahlreiche Großstädte rasant wachsen und Wohnungen dort immer rarer und teurer werden, verlieren viele ländliche Regionen ungebremst Einwohner und drohen langfristig zu Geisterstädten zu werden. Ein Blick nach Sachsen-Anhalt zeigt: Der demografische Wandel ist jetzt und in Zukunft eine der größten Herausforderungen für Politik und Wohnungswirtschaft.

"Sachsen-Anhalt wird im Zeitraum 2014 bis 2030 weitere 245.000 Einwohner verlieren", erklärten Ronald Meißner, Verbandsdirektor des VdWg Verband der Wohnungsgenossenschaften Sachsen-Anhalt e.V., und Jost Riecke, Verbandsdirektor des VdW Verband der Wohnungswirtschaft Sachsen-Anhalt e.V., anlässlich des Besuchs von GdW-Präsident Axel Gedaschko in Bitterfeld-Wolfen. Hauptursache dafür ist das Geburtendefizit. Nur in den Großstädten Magdeburg und Halle wird die Bevölkerung leicht wachsen; in allen Landkreisen wird ein Bevölkerungsrückgang in zweistelliger Höhe erwartet. Die Wohnungswirtschaft in Sachsen-Anhalt stellt sich der Herausforderung und geht diese strategisch mit einem Maßnahmen-Dreiklang an:

  1. Weitere Entwicklung der dauerhaft am Markt nachgefragten Wohnungsbestände mit den Schwerpunkten altersgerechtes Wohnen, energetische Sanierung und soziale Betreuung.
  2. Fortsetzung der Entschuldung der Wohnungsbestände.
  3. Fortführung des Stadtumbaus Sachsen-Anhalt in der Einheit von Aufwertung und Abriss.

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  • Seit 2003 sind Mietschulden bei den GdW-Wohnungsunternehmen um rund die Hälfte zurückgegangen

2016 08 03 MietschuldenBerlin – Die rund 3.000 im GdW organisierten Wohnungsunternehmen verzeichnen im Jahr 2015 erneut einen Rückgang bei den Mietschulden. Diese sind bundesweit um 3,9 Prozent auf 387 Mio. Euro gesunken. Damit ist es den Unternehmen gelungen, die Mietschulden seit dem Jahr 2003 (757 Mio. Euro) um 370 Mio. Euro zu reduzieren. Das ist ein Rückgang um rund 49 Prozent.

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