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Integrationspreis 2017

Steffi Lemke MdBEngagiert für Willkommenskultur

"Bürgerschaftliches Engagement ist für unser Land enorm wichtig. So auch bei der Unterbringung und Betreuung von Flüchtlingen, die vor Krieg und Verfolgung in ihrer Heimat zu uns nach Deutschland, nach Sachsen-Anhalt gekommen sind. Die Bürgerinitiative ‚Offen. bunt. anders. – Für ein vielfältiges und weltoffenes Gräfenhainichen‘ ist dazu bereit, ohne zu zögern. Darüber freue ich mich sehr und dafür bin ich dankbar. Sie helfen Geflüchteten, die dem Grauen in ihrer Heimat gerade noch entkommen sind, bei uns anzukommen. Sie setzt sich ein für ein weltoffenes Gräfenhainichen und steht für eine gelebte Willkommenskultur. Die Kommune ist der Ort, wo Integration und Teilhabe tatsächlich stattfindet und gelingen muss. Mit dem Städtebauförderprogramm Soziale Stadt können Kommunen wirksame Hilfe leisten und wertvolle Strukturen für Integration aufbauen."

Steffi Lemke, Bundestagsabgeordnete von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN für den Wahlkreis Dessau-Wittenberg, zur Nominierung des Projekts "Offen. bunt. anders. – Für ein vielfältiges und weltoffenes Gräfenhainichen" der Interessengemeinschaft der Volkssolidarität Gräfenhainichen für den Integrationspreis 2017 in der Kategorie "Netzwerke"

Foto: Stefan Kaminski

Alexandra Dinges Dierig"Je häufiger Begriffe wie ‚Integration‘ im politischen Diskurs fallen, desto mehr wächst die Gefahr, dass sie zur Phrase werden. Das gilt insbesondere hier, wo ein so großer Themenbereich mitspielt: Bildung, Arbeitsmarkt, Sicherheit, Gesellschaft. Integration ist vor allem Querschnitt, spielt sich in allen Bereichen des öffentlichen Lebens ab, in der Stadt wie auf dem Dorf, in der Kita wie im Pflegeheim. Für fast alle Bereiche des Lebens haben die Ehrenamtler des Runden Tisches in Berkenthin Initiative entwickelt. Sie haben dadurch die Phrasenbildung bekämpft, den Begriff stattdessen mit Inhalt gefüllt. Nicht von oben verordnet, sondern von unten gelebt. Den Verantwortlichen gilt mein großer Respekt, mein herzlicher Dank und ein Glückwunsch zum verdienten Integrationspreis."

Alexandra Dinges-Dierig, CDU-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Lübeck, zur Nominierung des Projekts "Willkommenskultur über Ortsgrenzen hinweg in Berkenthin" des Runden Tisches für Willkommenskultur und Gemeinde Berkenthin für den Integrationspreis 2017 in der Kategorie "Netzwerke"

Foto: Tobias Koch

Sebastian Steineke"Ich freue mich, dass für die Verleihung des Integrationspreises 2017 für die Kategorie Netzwerke das Projekt "Zusammenleben mit neuen Nachbarn in Rheinsberg" aus meinem Wahlkreis nominiert wurde. Der Integrationspreis ist eine tolle Anerkennung für viele haupt- und ehrenamtliche Akteure, die sich tagtäglich für ein friedliches Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Kulturen und Herkunft engagieren. Hierzu zählt ohne Zweifel das Rheinsberger Projekt, dem ich natürlich alle Daumen drücke. Mit dem Städtebauförderprogramm Soziale Stadt unterstützt der Bund seit vielen Jahren die Aufwertung von Städten in strukturschwachen Regionen. Insbesondere in meiner Region im Nordwesten Brandenburgs sind die guten Ergebnisse dieser Förderung eindrucksvoll zu beobachten."

Sebastian Steineke, CDU-Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Prignitz – Ostprignitz-Ruppin – Havelland I, zur Nominierung des Projekts "Zusammenleben mit neuen Nachbarn in Rheinsberg" der Rheinsberger Wohnungsgesellschaft mbH für den Integrationspreis 2017 in der Kategorie "Netzwerke"

Foto: Laurence Chaperon

Kirsten TackmannMenschlichkeit kennt keine Obergrenze
"Jede Initiative, die vor Krieg und Gewalt Flüchtende willkommen heißt, hat meinen großen Respekt und Unterstützung. Erst Recht, wenn sie in meinem Heimatwahlkreis kommt, wie das für den Integrationspreis 2017 nominierte Projekt ‚Zusammenleben mit neuen Nachbarn in Rheinsberg‘. Das Rheinsberger Netzwerk unterstützt die neuen Mitbürger_innen mit einem  friedlichen Zuhause, also Wohnungen, Hilfe und Respekt. Gleichzeitig bleibt es politisch wichtig,  die Fluchtursachen zu bekämpfen, zu denen auch deutsche Rüstungsexporte beitragen."

Dr. Kirsten Tackmann, Bundestagsabgeordnete von DIE LINKE für den Wahlkreis Prignitz – Ostprignitz-Ruppin – Havelland I, zur Nominierung des Projekts "Zusammenleben mit neuen Nachbarn in Rheinsberg" der Rheinsberger Wohnungsgesellschaft mbH für den Integrationspreis 2017 in der Kategorie "Netzwerke"

Foto: DIE LINKE Brandenburg

Dagmar Ziegler"Pragmatisch, zupackend, unaufgeregt – die Verantwortlichen in Rheinsberg sind einen bemerkenswerten Weg gegangen, um die Integration von Flüchtlingen erfolgreich zu gestalten und dabei die Bevölkerung mitzunehmen. Ganz in der Tradition der Toleranz Friedrichs des Großen, der hier die schönsten Jahre seiner Kronprinzenzeit verbrachte, haben die Bürger der Stadt Probleme als lösbar und die Neuankömmlinge als Bereicherung begriffen. Der Ansatz, nicht mit einem vorgefertigten Schema, sondern mit Augenmaß und Dialog auf die neue Situation einzugehen, hat zu einer hohen gegenseitigen Akzeptanz von Flüchtlingen und Alteingesessenen geführt. Ohne zentrale Steuerung von "oben" sollte jeder die Chance erhalten, sich einzubringen und Unterstützung in Anspruch zu nehmen, wenn sie nötig war."

Dagmar Ziegler, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Prignitz – Ostprignitz-Ruppin – Havelland I, zur Nominierung des Projekts "Zusammenleben mit neuen Nachbarn in Rheinsberg" der Rheinsberger Wohnungsgesellschaft mbH für den Integrationspreis 2017 in der Kategorie "Netzwerke"

Foto: Benno Kraehahn