Wohnen und Stadt

Wohnen für ein langes Leben

Zwei Entwicklungen kennzeichnen die Bevölkerungsentwicklung in Deutschland. Zum einen wird die Zahl der Einwohner bis 2050 weiter deutlich sinken. Zum anderen verschieben sich die Bevölkerungsgewichte zu den älteren Jahrgängen. Die Altersgruppe der über 65-Jährigen wächst dabei bis zum Jahr 2040 sowohl absolut als auch anteilmäßig beträchtlich. Alle übrigen Altersjahrgänge nehmen zahlenmäßig ab.

So wird sich die Zahl der über 80-Jährigen von heute 3,7 Millionen bis zum Jahr 2050 auf gut zehn Millionen Menschen etwa verdreifachen. Der Anteil der Hochbetagten (80 Jahre und älter) beträgt dann nicht mehr ein knappes Viertel, sondern gut 40 %. Gleichzeitig werden die Altersgruppen der unter 50-Jährigen rund ein Drittel ihrer ursprünglichen Stärke einbüßen.

Für den Lebensalltag der Menschen, besonders aber für die Älteren, haben das kommunale und das lokale Umfeld eine besondere Bedeutung. Die Infrastruktur und die sozialen Netzwerke vor Ort bestimmen maßgeblich die Qualität des Lebens im Alter mit. Dabei geht es vor allem um die gesundheitliche Versorgung, pflegerische Versorgung sowie Wohnen und Wohnumfeld. Das ist ein wesentliches Ergebnis des im November 2016 veröffentlichten 7. Altenberichts der Bundesregierung "Sorge und Mitverantwortung in der Kommune – Aufbau und Sicherung zukunftsfähiger Gemeinschaften". Der Bericht zeigt auf, was die Politik auf lokaler Ebene tun kann, um für alle Menschen ein möglichst selbstbestimmtes Leben im Alter zu ermöglichen.

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Ansprechpartner zum Thema

Dr. Claus Wedemeier

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