Wohnen und Stadt

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Digitale und bezahlbare Lösungen für den Klimaschutz im Gebäudesektor standen im Mittelpunkt des parlamentarischen Abends zu dem die Wirtschaftsinitiative Smart Living im Dezember 2019 in Berlin geladen hat. Rund 80 gaste aus Politik und Wirtschaft kamen.
Es wurde klar, auf dem Weg zum klimaneutralen Wohnen sind alle Akteure gefragt. Zwar gewinnen digitale Systeme immer mehr an Bedeutung, doch das Potenzial ist bei weitem nicht ausgeschöpft.

Zwischen 15% bis 30% der Wärmeenergie können durch digitale Gebäudeenergielösungen gespart werden. Damit kann Smart Living einen großen Beitrag zur Energiewende und zum Erreichen des Klimaschutzplans 2050 beitragen. Die vielfältigen Speicherungsmöglichkeiten sind dabei ein Thema. Die Möglichkeiten der Stromerzeugung bieten Chancen, aber auch neue Herausforderungen.

Auch in der abschließenden Podiumsdiskussion mit Mitglieder des deutschen Bundestags wurde die Notwendigkeit eines Gesamtkonzepts deutlich. So müssten auch die Anwender stärker für die Vorteile von Smart Living sensibilisiert werden.
Ingeborg Esser, Vorsitzende des Strategiekreises der Wirtschaftsinitiative Smart Living sieht die Möglichkeit, mit Energiemanagementsysteme im Gebäudesektor bis zu 7,5 Millionen Tonnen CO2 bis 2030 einzusparen.

Dazu jedoch braucht es noch weitere Maßnahmen:

"Wir brauchen eine vernünftige Zuschussförderung, vergleichbar mit der der für Selbstnutzer in den Gebäuden. Wir brauchen eine Umlagefähigkeit der laufenden Kosten, die diese Technologie auslöst und auch eine kleine Nachbesserung im GEG (Gebäudeenergiegesetz), damit wir eben auch diese Gebäudeautomation und die Mehrwerte, die wir daraus schöpfen im Hinblick auf CO2 nutzen können."

Ansprechpartner zum Thema

Dr. Claus Wedemeier

Dr. Claus Wedemeier

Tel.: 030 82403-155

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